Ein Spiel des Vereins mana
Neun Klappen,
zwei Würfel.
Das alte Klappenspiel aus der Wirtsstube, als hölzerner Kasten zum Antippen: würfeln, dann die Klappen zuklappen, die genau die Augensumme ergeben — bis kein Zug mehr geht. Wer alles zubekommt, hat null Punkte, und das ist das Beste, was passieren kann.
- Kein Konto
- Keine Werbung
- Läuft offline
- Kostet nichts
Nichts als der Kasten
Ein Bild, das die Bedienung schon erklärt
Im Spiel liegt fast keine Oberfläche über dem Kasten: die offene Punktzahl klein oben links, vier Symbole oben rechts, eine Zeile unten. Alle Aufnahmen kommen aus dem laufenden Spiel, nachgestellt ist keine.




Die ganzen Regeln
Vier Sätze, und du kannst es
- Alle Klappen stehen offen. Du würfelst.
- Klapp die Klappen zu, die zusammen genau die Augensumme ergeben — eine einzelne oder mehrere.
- Ist die offene Summe klein genug, darfst du mit einem Würfel weniger werfen.
- Geht kein Zug mehr, ist die Runde vorbei. Deine Punkte sind die Summe der offen gebliebenen Klappen — weniger ist besser, null ist perfekt.
Was du dazustellen kannst
| Einstellung | Was sie ändert |
|---|---|
| Klappen 1–9, 1–10 oder 1–12 | Die Länge der Reihe. Bei 1–12 kommt ein dritter Würfel dazu, sonst wäre die 12 nur mit Kombination erreichbar. |
| Ein Würfel ab der 7 | Die klassische Wirtshausregel: Sobald alle Klappen ab 7 zu sind, darfst du mit einem Würfel werfen. |
| Nur einzelne Klappen | Keine Kombinationen mehr — es zählt nur, was eine Klappe allein trifft. Deutlich härter. |
| Plus und minus | Die Schul- und Hausvariante: Zielzahl ist jede Zahl, die sich mit + und − aus den Augen bilden lässt. 6 und 5 werden zu 11 oder 1. Klassisch zählt nur die Summe. |
| Gleiche Würfel für alle | Zu mehreren bekommt jede Person dieselbe Wurffolge. Dann entscheidet nur, wer besser damit umgeht. |
Was es anders macht
Sechs Entscheidungen, die man merkt
Die Würfel sind das Bedienteil
Antippen wirft sie. Und wenn die Auswahl passt, klappt derselbe Tipp sie zu. Es gibt keinen Würfeln-Knopf und keinen Bestätigen-Knopf im Bild — nur den Kasten.
Das Holz ist gerechnet, nicht fotografiert
Jahresringe um eine Stammachse, Faserrichtung je Brett, jedes Stück mit eigener Lage im Stamm. Im Paket steckt dafür kein einziges Bild — und deshalb sieht auch kein zweiter Kasten genau so aus wie deiner.
Kein Popup am Rundenende
Das Ergebnis schwebt am unteren Brettrand und kommt mit Verzögerung, damit der letzte Wurf noch zu sehen ist. Ein Tipp aufs Brett spielt weiter — nichts, was man erst wegklicken muss.
Es klingt nach Holz
Kein Piepton: ein Rauschstoss mit unharmonisch abklingenden Teiltönen, Tonhöhe und Lautstärke wandern bei jedem Schlag. Die Aufsetzer nach dem Wurf sind hörbar leiser als der Anschlag.
Drei Garnituren, ein Kontrastmodus
Ahorn, Nussbaum, Esche — und eine Fassung mit hartem Kontrast für schwache Sicht oder Sonne. Töne aus und ruhige Bewegung stehen im Menü; die Systemeinstellung für weniger Bewegung wird übernommen.
Läuft ohne Netz
Nach dem ersten Laden braucht es keine Verbindung mehr. Es gibt auch nichts zu senden: kein Konto, keine Messung im Spiel, keine Absturzberichte. Der Spielstand bleibt auf dem Gerät.
Zu mehreren, ohne Server
Bis zu vier Leute, ein Gerät

Reihum am selben Tisch — so, wie der Kasten auch aus Holz herumgeht. Es gibt keinen Netz-Modus, keine Freundesliste und keine Einladung: das Gerät liegt zwischen euch, und wer dran ist, steht unten.
| Art | Wie es läuft |
|---|---|
| Solo | Eine Runde für dich. Gezählt wird in getrennten Töpfen je Variante: Runden, wie oft ganz zugeklappt, beste Runde, Durchschnitt. |
| Zu zweit bis zu viert | Reihum, jede Person spielt ihre Runde zu Ende. Wer weniger Punkte offen lässt, gewinnt. |
| Turnier | Best of 3 oder Best of 5, mit Stechen bei Gleichstand. |
| Gleiche Würfel | Alle bekommen dieselbe Wurffolge — dann liegt es nur noch am Kopf, nicht am Glück. |
Eine angefangene Runde lässt sich fortsetzen, auch mitten in der Übergabe zwischen zwei Leuten. Das Spiel merkt sich, wer gerade dran war.
Fällt leicht
Tippen — oder die Tastatur

| Am Gerät | Am Rechner | |
|---|---|---|
| Würfeln | Würfel antippen | Leertaste |
| Klappe wählen | Klappe antippen | Ziffern |
| Zuklappen | Würfel noch einmal antippen | Enter |
| Zurücknehmen | Pfeil oben rechts | Z |
| Tipp | Fragezeichen oben rechts | H |
| Neue Runde | Kreis oben rechts | N |
| Menü | Pfeil ganz rechts | Esc |
Der Tipp zeigt einen möglichen Zug, spielt ihn aber nicht — sonst wäre er keine Hilfe, sondern die Lösung.
Holen
Vier Wege, alle kostenlos
Es gibt keine bezahlte Fassung, keine Werbung und nichts freizuschalten. Alle vier Wege führen zum selben Spiel — die Browser-Fassung bekommt Neues zuerst, die Pakete folgen.
Im Browser
Nichts zu installieren. Das erste Laden zieht rund 14 MB, danach läuft es auch ohne Netz.
iPhone & iPad
Es gibt keine App im Store — die Website legt sich stattdessen selbst auf den Startbildschirm.
- In Safari pipfold.com/spielen öffnen
- Teilen → „Zum Home-Bildschirm“
- Läuft dann mit eigenem Symbol im Vollbild, auch ohne Netz
Android
Aus unserem eigenen F-Droid-Repo, nicht aus einem fremden Store. Etwa 55 MB.
Mit dem mana-Store gibt es dazu Signaturprüfung und automatische Aktualisierung.
Die Fassung wird ohne Netz-Berechtigung ausgeliefert — sie
kann technisch gar nichts senden. Nachprüfbar: Das Paket trägt
unseren eigenen Signaturschlüssel, SHA-256 des Zertifikats
5c6eaac0 0423c7b9 b1df6cfe 447483c7 252bae44 6a3a3591 568ec85d 9b71c391
— stimmt er nicht, ist es nicht unser Paket.
Woher es kommt
Ein Kasten, den es seit Jahrhunderten gibt
Shut the Box steht in Wirtsstuben und stand angeblich auf Fischerbooten in der Normandie. Die Regeln gehören niemandem — es gibt nichts zu lizenzieren und nichts zu erfinden. Zu tun blieb also nur das, was solche Umsetzungen sonst falsch machen: den Kasten wie einen Kasten aussehen und klingen lassen und alles weglassen, was sich davorstellt.
Der Name: pip ist das Würfelauge, fold das Umlegen der Klappe — und ein fold ist zugleich ein Gehege, der Ort, an dem die Augen gehalten werden. Bis Juli 2026 hiess das Spiel „Klappenspiel“; der deutsche Name war international nicht tragfähig.
Technisch ein Godot-4.7-Spiel mit einem prozeduralen Holz-Shader und einem eigenen Würfel-Mesh. Der Quelltext steht unter der AGPL-3.0, die Web-Fassung liegt auf unserem eigenen Server. Gebaut vom Verein mana in Tägerwilen — einem gemeinnützigen Verein, der Software macht, die den Leuten gehört, die sie benutzen. Die anderen Spiele des Vereins stehen auf wolkenschein.com.
Und wovon lebt ihr, wenn nichts kostet?
Von Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Auftragsarbeiten — nicht von dir und nicht von deinen Daten. Deshalb gibt es hier nichts zu kaufen, nichts freizuschalten und keine Messung im Spiel: Es gäbe niemanden, dem wir die Zahlen verkaufen würden. Wer will, dass es solche Sachen weiter gibt, kann den Verein unterstützen — muss aber nicht, und wird hier auch nicht danach gefragt.
Häufige Fragen
Das Übliche, kurz beantwortet
| Kostet das wirklich nichts? | Ja. Kein Kauf, kein Abo, keine Werbung, nichts freizuschalten. Es gibt auch keine „Vollversion“. |
| Brauche ich ein Konto? | Nein. Es gibt keins — auch nicht als Angebot. |
| Brauche ich Internet? | Nur einmal zum Laden, rund 14 MB. Danach läuft es offline; die Android-Fassung hat gar keine Netz-Berechtigung. |
| Was ist Shut the Box? | Ein altes Würfelspiel: neun Klappen, zwei Würfel, zuklappen was die Augensumme ergibt. Gemeinfreie Tradition, in vielen Gaststuben steht so ein Kasten. |
| Wo liegt mein Spielstand? | Auf deinem Gerät. Im Browser im lokalen Speicher, in den installierten Fassungen bei der App. Wir sehen ihn nie. |
| Kann ich gegen jemanden spielen? | Zu viert am selben Gerät, auf Wunsch als Turnier. Über das Netz nicht — es gibt keinen Server dafür. |
| Ist es für Kinder? | Es rechnet bis zwölf und geht ab dem Schulalter gut. Eigens für Kinder gemachte Sachen haben wir auch: kistli.com. |
Ehrliche Grenzen
Was Pipfold nicht kann
- Kein Spielstand über mehrere Geräte. Was auf dem Telefon steht, steht nicht auf dem Rechner. Es gibt kein Konto — also auch nichts zum Abgleichen.
- Im Browser hängt der Spielstand am Browser. Wer die Website-Daten löscht, verliert Statistik und Einstellungen. Auf Android und am Rechner liegt beides in der App.
- Wer bisher auf pipfold.mana.how gespielt hat, findet seinen Stand unter pipfold.mana.how/spielen/. Der Browser bindet gespeicherte Stände an den Namen der Adresse; von dort mitnehmen lassen sie sich nicht.
- Auf dem iPhone nur als Website-Symbol. Eine App im Store gibt es nicht und ist auch nicht eingereicht.
- Die macOS-Fassung ist nicht notariell beglaubigt. Beim ersten Start braucht es Rechtsklick → Öffnen.
- Keine Übersetzungen. Das Spiel spricht Deutsch.
- Der Quelltext ist noch nicht öffentlich einsehbar. Die Lizenz steht (AGPL-3.0), das Repo wird gerade erst geöffnet. Wer ihn vorher will, schreibt uns.