Zum Inhalt springen

Pipfold

Pipfold: Anleitung

Wie das Spiel bedient wird — und was es nicht kann. Zum Spielen musst du hier nichts gelesen haben: fang einfach an.

Diese Seite und das Spiel gibt es in fünf Sprachen — der Wechsler steht oben im Kopf.

Was du suchstWo es steht
Die Spielregeln, mit durchgespielter RundeRegeln
Klappen 1–10 und 1–12, plus und minus, HausregelnVarianten
Zu zweit, zu dritt, zu viert, TurnierZu mehreren

Steuerung

Hochkant am Telefon: oben links fünf Symbole — Pfeil zurück, Fragezeichen, Kreis, vier Ecken für Vollbild, Pfeil ins Menü. Oben rechts die offene Punktzahl. Unten die Zeile Würfel antippen.
Die Symbole oben links: zurück, Tipp, neu, Vollbild, Menü. Rechts gegenüber steht, wie viel noch offen ist.
 Am GerätAm Rechner
Würfeln Würfel antippenLeertaste
Klappe wählen Klappe antippenZiffern
Zuklappenfällt von selbst, sobald die Summe aufgeht
… bei „plus und minus"Würfel antippen (zwei Zielzahlen, siehe Varianten)Enter
Zurücknehmen oben linksZ
Tipp oben linksH
Neue Runde oben linksN
Vollbild oben linksF
Menü ganz aussenEsc

Der Tipp zeigt einen möglichen Zug, spielt ihn aber nicht — sonst wäre er keine Hilfe, sondern die Lösung. Die grünen Klappen tippst du selbst an.

Klappen fallen beim Antippen. Ergibt deine Auswahl die Augensumme, liegt sie — bei 3 und 6 auf eine 9 fällt beim zweiten Tipp beides, und du kannst sofort wieder würfeln. Solange die Summe noch nicht aufgeht, steht die gewählte Klappe aufrecht und golden; ein zweiter Tipp nimmt sie zurück. Nur bei plus und minus gibt es zwei Zielzahlen — dort wartet eine Auswahl, aus der noch etwas Grösseres werden kann, auf einen Tipp auf die Würfel. Sonst tilgte bei 6 und 5 ein Tipp auf die 1 statt elf Punkten einen.

Das Vollbild schiebt Adresszeile und Lesezeichen aus dem Bild, im Browser wie am Rechner; ein zweiter Druck oder Esc holt sie zurück. Auf dem iPhone fehlt das Symbol — Safari gibt Seiten dort kein Vollbild. Wer es trotzdem randlos will, legt Pipfold über Teilen → Zum Home-Bildschirmab; die installierte Fassung startet ohne Browserleiste.

Häufige Fragen

Kostet das wirklich nichts?Ja. Kein Kauf, kein Abo, keine Werbung, nichts freizuschalten. Es gibt auch keine „Vollversion“.
Brauche ich ein Konto?Nein. Es gibt keins — auch nicht als Angebot.
Brauche ich Internet?Nur einmal zum Laden, rund 14 MB. Danach läuft es offline; die Android-Fassung hat gar keine Netz-Berechtigung.
Was ist Shut the Box?Ein altes, gemeinfreies Würfelspiel — in vielen Gaststuben steht so ein Kasten. Die Regeln stehen auf einer eigenen Seite.
Wo liegt mein Spielstand?Auf deinem Gerät. Im Browser im lokalen Speicher, in den installierten Fassungen bei der App. Wir sehen ihn nie.
Kann ich gegen jemanden spielen?Zu viert am selben Gerät, auf Wunsch als Turnier — wie das läuft. Über das Netz nicht: es gibt keinen Server dafür.
Ist es für Kinder?Es rechnet bis zwölf und geht ab dem Schulalter gut. Eigens für Kinder gemachte Sachen haben wir auch: kistli.com.

Was Pipfold nicht kann

Das Android-Paket prüfen

Die Android-Fassung wird ohne Netz-Berechtigung ausgeliefert — sie kann technisch gar nichts senden. Nachprüfbar: Das Paket trägt unseren eigenen Signaturschlüssel, SHA-256 des Zertifikats5c6eaac0 0423c7b9 b1df6cfe 447483c7 252bae44 6a3a3591 568ec85d 9b71c391— stimmt er nicht, ist es nicht unser Paket. Mit demmana-Storegibt es dazu Signaturprüfung und automatische Aktualisierung.

Woher es kommt

Shut the Box steht in Wirtsstuben und stand angeblich auf Fischerbooten in der Normandie. Die Regeln gehören niemandem — es gibt nichts zu lizenzieren und nichts zu erfinden. Zu tun blieb also nur das, was solche Umsetzungen sonst falsch machen: den Kasten wie einen Kasten aussehen und klingen lassen und alles weglassen, was sich davorstellt.

Der Name: pip ist das Würfelauge, fold das Umlegen der Klappe — und ein fold ist zugleich ein Gehege, der Ort, an dem die Augen gehalten werden. Bis Juli 2026 hiess das Spiel „Klappenspiel“; der deutsche Name war international nicht tragfähig.

Technisch ein Godot-4.7-Spiel mit einem prozeduralen Holz-Shader und einem eigenen Würfel-Mesh. Der Quelltext steht unter der AGPL-3.0, die Web-Fassung liegt auf unserem eigenen Server. Gebaut von mana in Tägerwilen — einem gemeinnützigen Schweizer Verein in Gründung, der Software macht, die den Leuten gehört, die sie benutzen. Die anderen Spiele des Vereins stehen aufgames.mana.how.

Und wovon lebt ihr, wenn nichts kostet?

Von Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Auftragsarbeiten — nicht von dir und nicht von deinen Daten. Deshalb gibt es hier nichts zu kaufen, nichts freizuschalten und keine Messung im Spiel: Es gäbe niemanden, dem wir die Zahlen verkaufen würden. Wer will, dass es solche Sachen weiter gibt, kann denVerein unterstützen — muss aber nicht, und wird hier auch nicht danach gefragt.